2028 – Hannover feiert 300 Jahre Agostino Steffani
300 Jahre Agostino Steffani – und ganz Hannover feiert mit!
Am 12. Februar 2028 jährt sich der Todestag Agostino Steffanis (1654–1728) zum 300. Mal. Ein besonderer Anlass, einen der faszinierendsten Protagonisten der hannoverschen Musikgeschichte neu zu entdecken – und sein außergewöhnliches Wirken mitten in der Stadt wieder sichtbar, hörbar und erlebbar zu machen.
Natürlich bildet auch im Jubiläumsjahr die Steffani-Festwoche mit außergewöhnlichen Konzerten und musikalischen Entdeckungen einen Höhepunkt. Doch 2028 wird Steffani weit über den Konzertsaal hinaus in Hannover präsent sein: mit Musik, Licht, Geschichte, Begegnungen und vielen weiteren Aktionen und Veranstaltungen.
Ein besonderes Erlebnis sollen Illuminationen am heutigen Niedersächsischen Landtag werden. Sie lassen an diesem historischen Ort die Erinnerung an das einstige Opernhaus des hannoverschen Hofes aufleuchten und machen eine Zeit sichtbar, in der Hannover ein bedeutender Schauplatz der europäischen Musik- und Operngeschichte war.
Denn Steffani war weit mehr als Komponist: Er war Kapellmeister, Diplomat und Kirchenmann, ein Italiener in Hannover und ein außergewöhnlich vielseitiger Europäer seiner Zeit. Seit 1688 wirkte er als Hofkapellmeister in Hannover; auch in späteren Jahren kehrte er in die Stadt zurück.
2028 holen wir Agostino Steffani zurück ins Bewusstsein der Stadt, die er musikalisch mitgeprägt hat. Mit Konzerten und Inszenierungen, Licht und Geschichte – und mit einem Jubiläumsjahr, das dazu einlädt, Steffani und das musikalische Erbe Hannovers gemeinsam neu zu entdecken.
300 Jahre Steffani. Ein Jubiläum für ganz Hannover.
Ein Barockstar seiner Zeit – und ein Stück Hannovers Identität
Agostino Steffani (1653–1728) war weit mehr als Komponist. Er war Diplomat, Bischof, Musiker – und ein Vermittler zwischen Kulturen. In seiner Zeit machte er Hannover zu einem europäischen Zentrum des Barock. Hier verbanden sich Kunst, Politik und Glauben – mit Steffani als Dirigenten im wörtlichen und übertragenen Sinn.
2028 jährt sich der Todestag Steffanis zum 300. Mal. Zu diesem Anlass erinnert Hannover mit einem Steffani-Jahr an diesen außergewöhnlichen Künstler, der die Stadt geprägt hat wie kaum ein anderer. Sein Wirken als Hofkapellmeister, als Vordenker musikalischer Diplomatie und als Mitgestalter der kulturellen Blüte Hannovers im 17. und frühen 18. Jahrhundert macht ihn zu einer Figur von europäischem Rang.
Ein Festjahr für alle Sinne
Im Februar 2028 verwandelt sich Hannover in eine Bühne für Steffanis Welt:
* Opern- und Konzertproduktionen lassen den Glanz des Hochbarock neu aufleben.
* Eine Ausstellung „Steffani und Hannover“ zeigt Originaldokumente, Instrumente und Stadtgeschichten – vom Hof über die Kirchen bis in die Herrenhäuser Gärten.
* Workshops, Vorträge und Tanzprojekte öffnen Steffanis Musik für Schulen, Studierende und das Publikum von heute.
* Eine Mapping-Installation am Landtag erinnert an das historische Opernhaus, in dem Steffani einst wirkte – ein visuelles Denkmal mitten in der Stadt.
* Beim großen Stadtfest rund um den 12. Februar, seinem 300. Todestag, feiert Hannover das, was Steffani verkörpert hat: die Verbindung von Kultur, Glauben, Gemeinschaft und Aufbruch.
Erinnerung mit Zukunft
Steffani lebte in Hannover an der Leinstraße, unweit des heutigen Landtags – genau dort, wo einst Musik, Politik und Glaube zusammenfanden. Später wirkte er als Bischof an der Basilika St. Clemens, deren heutige Gestalt seinen Ideen nachempfunden ist.
Dort, wo sein Wirken begann, schlägt 2028 auch das Herz des Jubiläums. Eine Gedenkveranstaltung am 12. Februar 2028 würdigt ihn mit Musik, Licht und Worten.
Zugleich steht das Jahr im Zeichen eines Vorschlags, der seine Bedeutung dauerhaft sichtbar machen soll:
Ein Agostino-Steffani-Platz für Hannover – als Symbol für kulturelle Strahlkraft, europäische Verbundenheit und die Wiederentdeckung eines vergessenen Genies.
Gemeinsam für das Steffani-Jahr
Das Steffani-Jahr 2028 ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Forum-Agostino-Steffani e. V. unterstützt durch zahlreiche Förderer und Kulturpartner aus Hannover, Niedersachsen und Italien.
Mit Opernklängen, wissenschaftlichem Tiefgang und barocker Lebensfreude wird 2028 ein Jahr, in dem Hannover seinen Platz in der europäischen Musikgeschichte neu zum Klingen bringt.
